MO 2013

MO 2013

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Ueberbauungsplan Mollis, Feldli

Arealfläche: 7‘217m2

AZ: 0.4 auf 0.5 (Wohnzone)

Landschaftsarchitektur: Fischer Landschaftsarchitekten

Im Jahr 2008 wurde im Süden der Gemeinde Mollis Landwirtschaftsfläche, durch ein Perimeter-Verfahren mit Beteiligung aller angrenzenden Eigentümern, erschlossen und zu Bauland eingezont (Wk2, AZ 0.4). Die neu benannte Südstrasse, welche weitestgehend als Feinerschliessung des Verkehrs aber auch der Werkleitungen dienen kann, wurde fertiggestellt. Sie verläuft hangseitig der Parzelle der ehemaligen Erbengemeinschaft Grass-Zweifel.

Die Gemeinde Mollis hat einen Perimeter defniert, der die Parzellen Grass-Zweifel beinhaltet und das Erstellen eines Ueberbauungsplanes als zwingende Voraussetzung für eine Bebauung desselben erklärt. Dieses Areal wurde in der Folge, in Absprache mit den betroffenen Eigentümern, um ein im Süden benachbartes Landstück erweitert und wird als übergeordnet zusammen zu planender Perimeter betrachtet.

Ziel ist es nun mittels des Ueberbauungsplanes, trotz der unterschiedlichen Interessen und Vorstellungen der Grundeigentümer, über die sechs Parzellen hinweg eine generell einheitliche Gestaltung von hoher Qualität zu erlangen.

Insbesondere der halböffentlich wirkende Strassenraum der gemeindeeigenen Südstrasse ist sorgfältig zu gestalten und hat die nötigen Ausstattungen zu beinhalten.
Anhand von drei Richtprojekten wurden die Uebebauungsmöglichkeiten der verschiedenen Situationen im südlichen Teil, im Mittelteil und im nördlichen Teil des Perimeters verifziert.

Eine sich an der Topografe orientierende, geschichtete Mehrfamilienhaus-Bebauung liegt dem Ueberbauungsplan als Urtypologie zu Grunde. Sie nähert sich der Dichte des bestehenden nahen Dorfkernes an und überträgt sie in einen dem Kontext angepassten Ausdruck. Aus städtebaulicher Sicht aber auch um die unterschiedlichen Ansprüche der Eigentümer miteinzubeziehen, wird eine unterschiedliche Ausformulierung angestrebt. Zur Einbettung in den Bestand, sollen so beispielsweise die Randparzellen, der umgebenden Bebauungstruktur entsprechend differenziert ausgestaltet sein, sich aber an übergeordneten Richtlinien wie etwa der Terrassierung oder dem Verzicht auf Stützmauern orientieren. Im Süden ist aus diesem Grund eine Aufockerung der Dichte mittels fünf Einfamilienhäusern auf einem verbindenden Sockel angedacht. Im Norden soll die nahe Dorfkernstruktur auf die Körnigkeit der Gebäude Einfuss nehmen.

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Sondernutzungsplan