HISTORISCHE HÄUSER ENNENDA

HISTORISCHE HÄUSER ENNENDA

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Wir durften wäherend mehereren Jahren im Dorfkern von Ennenda für verschiedene Auftraggeber historische Gebäude sanieren, umbauen, umnutzen.

1 “Trümpiger”, 1828 - ehem. Lokal der Drucker, Umnutzung zu Arbeitsplätzen und Werkstatt Elektrobetrieb, Fassadensanierung, 2010/2011

Das sogenannte Fabrikli oder im Volksmund auch Trümpyger genannte Gebäude stammt aus der Anfangszeit der 1828 gegründeten Zeugdruckfabrikanlage Barth.Jenny & Co (heute Daniel Jenny & Co.) Die ursprüngliche Nutzung ist nicht bekannt, vor der Sanierung wurde es als Lagergebäude benutzt. Es ist Teil einer Textilindustrie-Gesamtanlage, die im schweizerischen Inventar der schützenswerten Ortsbilder ISOS erfasst ist. Ziel des Umbaus war es, mit möglichst einfachen Mitteln das etwas vernachlässigte Fabrikli wieder zu aktivieren und für einen Gewerbebetrieb mit kleinem Verkaufslokal nutzbar zu machen. Dafür wurde einerseits die komplette Fassade saniert und wo sinnvoll (Boden, Dach, Fenster) gedämmt. Anderseits wurden einfache Raumtrenner und sanitäre Anlagen eingebaut und das bisher nur von aussen erschlossene Dachgeschoss im Innern erschlossen. Als Reminiszenz an die Vergangenheit wurden über den neuen Türen Gläser mit sandgestrahlten Motiven von historischen Textildrucken aus eigener Produktion eingesetzt.

2 Stecherstube (Areal Jenny & Co.) 1833 - Umnutzung in B&B, Fassadensanierung, 2016 bis 2018

Die Stecherstube ist ebenfalls Teil desselben Areales. Lange als Wohnhaus im oberen und Lager im unteren Geschoss genutzt, soll mit der Fassadensanierung eine neue Nutzung angedacht werden. Das Projekt wurde nicht ausgeführt.

3 Alte Post, 1912- Umnutzung in Wohnen, Fassadensanierung, 2015/2016

Nach der Schliessung der Poststelle von Ennenda soll das kommunal geschützte Postgebäude von 1912 (Architekt J. Schmid-Lütschg) zu einem Wohnhaus umgestaltet werden. Mit gezielten Eingriffen und passenden Materialien und Farben wird unter anderem aus dem ehemaligen Schalterraum ein grosszügiger Wohnraum, aus der Küche der Posthalterwohnung im Dachgeschoss eine zeitgenössische Nasszelle. Während den etwas mehr als 100 Jahren als Poststelle wurde der überdeckte Anbau auf der Rückseite Richtung Kanal immer wieder den aktuellen Anforderungen angepasst. Im Zuge der kompletten Fassadensanierung wurden die ursprünglichen Natursteinstützen mit ihren Bögen freigelegt und als gedeckter Aussensitzplatz neu nutzbar gemacht. - Ausführung externe Bauleitung -

4 Haus Sunnezyt, 1781/82- Fassadensanierung und Garten, inkl. Kleinbauten, ab 2016

Das stattliche spätbarocke Doppelhaus wurde von den Handelsleuten Balthasar und Rudolf Aebli 1781/82 erstellt. Das Objekt ist Teil des geschützten Ortsbildes von nationaler Bedeutung (ISOS) von Ennenda und als Einzelobjekt im Inventar der geschützten Kulturgüter der Schweiz von regionaler Bedeutung (KGS-B) aufgelistet. Das Ziel der Fassadensanierung war es, die Schäden an Dach, Fassade, Natursteinarbeiten, original erhaltenen Vorfenstern, Fensterläden und Vordächern zu beseitigen. Die Übermalung der Sonnenuhr sowie das aufgefrischte Farbkonzept verleihen dem Haus neuen Glanz. Die Fassadensanierung wurde mit einem Beitrag der kantonalen Denkmalpflege unterstützt und gewürdigt.

2016 Fassadensanierung Wohnhaus, 2018 bis 2022 Sanierung Gärten und Nebengebäude in fünf Etappen

5 Brüsseler Haus, 1780 - Bauberatung und Gartengestaltung, 2018

Das sogenannte Brüsseler Haus wurde 1780 erbaut. Zusammen mit weiteren Herrschafts- und Bürgerhäuser im Mitteldorf, die zwischen 1770 und 1800 erbaut wurden, ist es Ausdruck des weit verzweigten Handels und des damit verbundenen Reichtums der Ennendaner im 18. Jahrhundert. Die jetztige Besitzerfamilie will eine dem Bestand angemessene, umfassende Fassadensanierung durchführen. Gleichzeitig soll das Waschhaus und der Garten aufgefrischt und - von historischen Vorbildern und Fundstücken inspiriert - sanft neu gestaltet werden.

6 Gemeindehaus Ennenda 1889/90 - Umnutzung Dachstock, Einbau Sitzungszimmer und Lift, 2018

Das Gemeindehaus Ennenda ist ein repräsentativer Bau direkt beim Bahnhof Ennenda. Seit der Gemeindefusion von 2011 befinden sich im Hochparterre die Bauverwaltung der neuen Gemeinde Glarus und im 1.Obergeschoss der prächtig ausgestaltete hohe Gemeindesaal.

Ausgehend von der bestehenden Struktur nutzt das vorliegende Projekt die bereits vorhandenen Räume im Zwischengeschoss über der Haupttreppe für den Einbau zweier Sitzungszimmer, die zenital mittels Oblichtern über Dach belichtet werden.

- pendent -

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