HPZ 2017

HPZ 2017

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Heilpädagogisches Zentrum Glarnerland, Oberurnen, Glarus Nord

Auftragsart: Eingeladener Studienwettbewerb, 1. Rang, anschliessende Realisation

Projektierung & Realisation: ARGE HPZ: Bienert Kintat Architekten und AMJGS Architektur AG, Güttinger Baumanagement, mit ASP Landschaftsarchitektur

Zeitraum: 1. Rang Wettbewerb 2013, Baubeginn Spätherbst 2015, Bezug Mai 2017

Volumen SIA 416: 14‘100 m3

Auftraggeber: Glarner Gemeinnützige

publiziert: hochparterre, wbw werk-material 08.07/713

Ziel der Bauherrschaft war, die bisher örtliche voneinander getrennten Schul- und Internatsplätze an einem Standort zu vereinen. Das Grundstück für den Neubau liegt auf dem flachen Talboden der Linthebene am südlichen Siedlungsrand von Oberurnen. Als dreigeschossiges und in drei Segmente gegliedertes Volumen besetzt der Neubau den Schwerpunkt des Grundstücks und nimmt Bezug auf die unterschiedlichen Massstäbe der Nachbarschaft. Durch die gezielten Staffelungen gelingt es dem Haus in seinem Innern viel Licht und Sonne einzufangen, und es entstehen kleinräumliche Situationen, die eine wirkungsvolle Beziehung zum Aussenraum zulassen. Die Heilpädagogische Schule und das Internat sind gestapelt und in einem Gebäude angeordnet. Über eine zentrale Halle verbunden ist auf den zwei unteren Geschossen die Schule organisiert. Im Zugangsgeschoss befinden sich alle öffentlichen und allgemeinen Nutzungen. Darüber sind die Unterrichts- und Pädagogikräume, die Bibliothek und das Freiluftklassenzimmer angeordnet. Separat von aussen erschlossen, liegen im obersten Geschoss die drei Wohngruppen des Internats und profitieren dank eingezogenen Dachterrassen von Schutz und Aussicht gleichermassen. Der architektonische Auftritt des Neubaus des HPZ fasst die unterschiedlichen Nutzungen hinter der Fassade durch eine einheitliche Materialisierung und Befensterung zusammen.

Alle Fotos: Martin Stollenwerk

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Bau in Mischbauweise mit Ortbetonrippen und vorgehängten Holzfassadenelementen