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Zeitachse & Referenzliste

Die Projekte auf der Zeitachse oder als Referenzliste

Kapelle St. Jakob, Küblis

Die katholische Kirche St. Jakob in Küblis wurde 1962 in einfacher Art in Holz gebaut. Sie ist bis heute gut gepflegt und erhalten, zeigt aber altersbedingte Abnützungserscheinungen vor allem am Dach und an der Fassade. Eine erste Abklärung zur Sanierung der Aussenhülle zeigte, dass die Struktur nicht mehr tragfähig ist. Als Sofortmassnahme wurden die tragenden Balken mit Massivholzstützen unterfangen. Die Projektskizze zeigt die Chance eines Ersatzneubaus auf.

Auftragsart 
Studie
Projektierung & Realisation 
AMJGS Architektur AG
Zeitraum 
Studie 2008
Auftraggeber 
Röm. Kath. Kirchenstiftung Küblis
Modellcollage InnenraumModellcollage Innenraum
Postkarte Fotografie Innenraum, Foto Schmelz, KlostersPostkarte Fotografie Innenraum, Foto Schmelz, Klosters
Gunnar Asplund, Kapelle WaldfriedhofGunnar Asplund, Kapelle Waldfriedhof
Lina Bo Bardi, Igreja Espirito Santo do Cerrado, Uberlandia, BR, 1976Lina Bo Bardi, Igreja Espirito Santo do Cerrado, Uberlandia, BR, 1976

Wohnhaus, Im Wyden, Schwanden

In einer heterogenen Gewerbe-Umgebung ersetzt der Neubau eine Arbeiterunterkunft. Am Rand von Schwanden gelegen, profitiert das Haus von der Lage an der Linth und von einer unverbaubaren Postkartenaussicht. Das Volumen schafft mit der facettierten Abwicklung Richtung Süden ideale Besonnungsverhältnisse für alle zehn Wohnungen. Das Zweischalenmauerwerk ist grob verputzt, mit Klinker-Brüstungen und Stürzen akzentuiert. Im Inneren werden Wände in lasiertem Sichtbeton belassen. 

Auftragsart 
Direktauftrag
Projektierung & Realisation 
Örtliche Bauleitung: HEKA AG
Zeitraum 
Januar 2012 – Juli 2015
Kennzahlen 
Volumen SIA 116: 5'028 m3
Auftraggeber 
Rüesch Immobilien AG
Photographie: Judith StadlerPhotographie: Judith Stadler
Photographie: Judith StadlerPhotographie: Judith Stadler
Photographie: Judith StadlerPhotographie: Judith Stadler
Photographie: Judith StadlerPhotographie: Judith Stadler
Photographie: Judith StadlerPhotographie: Judith Stadler
Photographie: Judith StadlerPhotographie: Judith Stadler

Wohnhaus, Schlüechtistrasse, Weiningen

Die bestehende baufällige Scheune ist mitten im Dorf gelegen und bildet mit den umstehenden Gebäuden und dem davorliegenden Kiesplatz mit Brunnen ein stimmiges Ensemble. Sie wurde durch einen Neubau ersetzt, der als Erweiterung des bestehenden Wohnhauses genutzt wird. Der Neubau wurde als Holzbau erstellt und bewahrt den Scheunencharakter.

Auftragsart 
Direktauftrag
Zeitraum 
2012 - 2013
Auftraggeber 
Familie Grenacher - Gessler
Fotografie Sibylle MeierFotografie Sibylle Meier
Fotografie Sibylle MeierFotografie Sibylle Meier
Fotografie Sibylle MeierFotografie Sibylle Meier
Fotografie Sibylle MeierFotografie Sibylle Meier
Fotografie Sibylle MeierFotografie Sibylle Meier
Archivplan früherer Umbau Beate SchnitterArchivplan früherer Umbau Beate Schnitter

Atelierhaus, Im Chauf, Sool

Das Wohnhaus mit Galerieraum ergänzt das vor einigen Jahren gebaute Atelierhaus auf der leichten Hang-Terrasse in Sool. Der steinerne Ausdruck der Mauerscheiben des Einen wird durch die Holzlattung des Anderen im Vokabular der dörflichen Bauweise erweitert. Die Materialien Stein und Holz werden im Innern weiter verwendet.

Auftragsart 
Direktauftrag

Wohnen im Alter, Schönbühl, Schaffhausen

Ein gebauter Sockel terrassiert den steilen Hang und schafft das Fundament für zwei Wohnbauten. In Mitten der natürlichen Umgebung besetzt das Gebaute eine möglichst kleine Grundfläche. Der Baumbestand und die Parkfläche umfliessen den neuen Akzent. Das vertikale Haus kontrastiert die vorhandene, horizontale Bebauung der Krete und die beiden Volumen stärken sich gegenseitig.
Das Gartenhaus leitet über in die Skala der umgebenden Wohnhäuser und vermittelt zum menschlichen Massstab auf der Terrasse. Der gewohnte Blick aus dem Alterszentrum ins Tal bleibt frei und die Horizontlinie wird nur punktuell unterbrochen.

Auftragsart 
Baurechtsvergabe über nicht anonymen Studien- Wettbewerb
Projektierung & Realisation 
in Zusammenarbeit mit ulmerledergerber Architekten, Schaffhausen
Auftraggeber 
Stadt Schaffhausen

Gewerbebetrieb Trümpyger, Ennenda

Das sogenannte Fabrikli oder im Volksmund auch Trümpyger genannte Gebäude stammt aus der Anfangszeit der 1828 gegründeten Zeugdruckfabrikanlage Barth.Jenny & Co (heute Daniel Jenny & Co.) Die ursprüngliche Nutzung ist nicht bekannt, vor der Sanierung wurde es als Lagergebäude benutzt. Es ist Teil einer Textilindustrie-Gesamtanlage, die im schweizerischen Inventar der schützenswerten Ortsbilder ISOS erfasst ist.
Ziel des Umbaus war es, mit möglichst einfachen Mitteln das etwas vernachlässigte Fabrikli wieder zu aktivieren und für einen Gewerbebetrieb mit kleinem Verkaufslokal nutzbar zu machen. Dafür wurde einerseits die komplette Fassade saniert und wo sinnvoll (Boden, Dach, Fenster) gedämmt. Anderseits wurden einfache Raumtrenner und sanitäre Anlagen eingebaut und das bisher nur von aussen erschlossene Dachgeschoss im Innern erschlossen. Als Reminiszenz an die Vergangenheit wurden über den neuen Türen Gläser mit sandgestrahlten Motiven von historischen Textildrucken aus eigener Produktion eingesetzt.

Auftragsart 
Direktauftrag
Projektierung & Realisation 
AMJGS Architektur AG
Zeitraum 
September 2009: Vorprojekt
September 2010 bis März 2011 Umsetzung
Auftraggeber 
Daniel Jenny & Co. Haslen

MINMAX, Glattpark, Zürich

Das neue Quartier Glattpark, an der heutigen Stadtgrenze Zürichs gelegen, ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Für die 3'644 m2 grossen Parzelle am Boulevard Lilienthal im Opfiker Glattpark führte Wüest & Partner im Juli 2012 eine Eintretensdebatte für eine Projektentwicklung durch. Die AMAG entschied sich für die Weiterentwicklung des Konzepts «MIN/MAX», welches sich durch eine Dominanz an Klein- und Grosswohnungen auszeichnet. Der vorgeschlagene sechsgeschossige Neubau am Boulevard schafft eine Fassade und Eingangssituation zu diesem und bildet rückwärtig einen offenen Hof. Neben der zentralen Eingangshalle erstrecken sich Gewerbe- und Dienstleistungsflächen im Erdgeschoss. Die Wohnungen sind vielfältig geschnitten, genügen verschiedenen Wohn- Anforderungen und sollen die soziale Durchmischung fördern. Gemeinschaftsräume im ersten Mietergeschoss und auf dem Dach bieten Raum für Begegnungen.

Auftragsart 
Eingeladener Studienauftrag
Zeitraum 
November 2012 - April 2013
Kennzahlen 
Volumen SIA 416:
33‘000 m3
Auftraggeber 
AMAG Automobil- und Motoren AG, Zürich
Abgabegrafik Esther RieserAbgabegrafik Esther Rieser
Joao Batista Vilanova Artigas, Faculty of Architecture of Sao Paulo, 1961Joao Batista Vilanova Artigas, Faculty of Architecture of Sao Paulo, 1961
Referenz Privatheit - Öffentlichkeit Japanischer HolzschnittReferenz Privatheit - Öffentlichkeit Japanischer Holzschnitt
Referenz Halle unbekannte OrangarieReferenz Halle unbekannte Orangarie
Henri Sauvage, 1927,Rue des Amiraux, Paris, FRHenri Sauvage, 1927,Rue des Amiraux, Paris, FR
Abgabegrafik Esther RieserAbgabegrafik Esther Rieser
Referenz Wohnungsbau Lacaton VassalReferenz Wohnungsbau Lacaton Vassal
Abgabegrafik Esther RieserAbgabegrafik Esther Rieser

Beobachtungsturm Neeracher Riet, Höri

Im Osten des Neeracherrieds bietet der Turm in Lärchenholz Ausblicke in die vielfältige Vogelwelt. Er ist für interessierte Personen jederzeit frei zugänglich, ein öffentliches Bauwerk. Vom Parkplatz führt ein langer Steg durch das Dickicht der Baumhecke direkt ins Innere der Kleinbaute, nur von der beobachteten Landschaftsseite her zeichnet sich die bewegte Silhouette vor der Baumgruppe ab. Nach oben führt der Weg über grosszügige Tritte der Fassade entlang die immer wieder Blicke in die Natur frei gibt. Podeste auf verschiedenen Höhen lassen auch Personengruppen verweilen und unterrichten und bieten einen gewissen Witterungsschutz. In enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmer entstand ein reiner Holzbau der trotz der einfachen, rationellen Bauweise den unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird.

Auftragsart 
Direktauftrag
Projektierung & Realisation 
Hübscher Holzbau
Zeitraum 
2015 – 2016
Auftraggeber 
SVS / BirdLife Schweiz

Arealüberbauung, Bahnhofstrasse, Sevelen

Machbarkeitsstudie für eine partiell bebaute Parzelle

Physiotherapiezentrum, Linthweg, Schwanden

Schwanden wird geprägt durch ein Miteinander von kleinteiliger Siedlungsstruktur und grossmassstäblichen Industriebauten. Teil der gewachsenen Dorfstruktur ist das direkt am Linthufer gelegene ehemalige Feuerwehrhaus (1918), welches mit seiner markanten Kreuzgiebelform dem davor befindlichen Platz Charakter und Bedeutung verleiht. Dieses Areal soll durch eine Umnutzung und Erweiterung bzw. einen Ersatzneubau in ein Phyiotherapiezentrum umgewandelt werden. Die umgebende Bergwelt, aber auch die für das Glarnerland typischen Dachformen sind Vorbild für die Auf- und Ab- Bewegung der Dachlandschaft des vorgeschlagenen Physio- Med- Therapiezentrums. Die Rückseiten gewerblicher Bauten mit ihrer feinmasstäblichen Architektur des Zufalls finden ihren Widerhall in der Gliederung der Fassade.

Auftragsart 
Eingeladener Studienwettbewerb
Zeitraum 
2011
Auftraggeber 
Auf Einladung der Gemeinde Glarus Süd, der zukünftigen Bauherrschaft Physio Med Glarnerland GmbH, der Stiftung Pro Schwanden und des Glarner Heimatschutzes
Referenz Badhaus Valerius MaximusReferenz Badhaus Valerius Maximus
Hans Leuzinger, Kunsthaus GlarusHans Leuzinger, Kunsthaus Glarus
Ernst Gisel, Parktheater Grenchen, 1956Ernst Gisel, Parktheater Grenchen, 1956

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