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Die Projekte auf der Zeitachse oder in mehr Detail

Projekt Zeitdauer Beschreibung
Schulungsräume AOZ, Noerd Oerlikon
08/2011 to 08/2012
Fotografie Judith Stadler, Zürich

Im ehemaligen Industriegebiet nördlich der Bahngleise durch Oerlikon entstand im Jahr 2011 das Gewerbebaus Noerd für Kreativbetriebe wie die Firmen Freitag und aroma. Über einem ca. 5m hohen Sockelbau liegt eine intensiv begrünte Ebene in der die einzelnen, zweigeschossigen Bürobauten stehen.
Die Asylorganisation als Bauherrin gab ein Raumprogramm für 3-4 Klassenzimmer und einigen Vorbereitung- und Büroräumen vor.
Der Edelrohbau des Noerd ist - in Gewerbebauten üblichen Materialien - mit roh belassenen Oberflächen realisiert. Der vorhandene, schwarz eingefärbte Anhydritboden wurde beibehalten und läuft durch. Die Innenwände sind im Erschliessungsbereich mit grossformatigen, rohen, teilweise gelochten Sasmoplan-Platten verkleidet. Die Innentüren sind in grob geschliffenen, gelb-chromatierten Stahlprofilen gefügt, die in Schwarz auch als Sockelleisten wieder auftauchen. Holzwolle-Felder an der Sichtbetondecke sorgen für eine gute Akustik.

Schulungsräume, Gewerbehaus Noerd, Oerlikon
09/2011 to 08/2012

Im ehemaligen Industriegebiet nördlich der Gleise durch Oerlikon entstand im Jahr 2011 für Kreativbetriebe wie die Firmen Freitag und aroma das Gewerbebaus Noerd. Die Asylorganisation Zürich (AOZ), die Räumlichkeiten in der Nähe unterhält, mietete sich ebenfalls im Noerd ein und beauftragte uns mit dem Innenausbau der Schulungs- und Büroräume.
Klare, einfache Räume in verschiedenen Dimensionen ermöglichen eine flexible, langfristige Nutzung. Ein indirekt belichteter, grosszügiger Mittelgang mit Ausgängen auf die Dachterrasse dient als Kommunikationsraum. Die rohen, möglichst grossflächig eingebrachten Materialien führen die Gestaltungsprinzipien des übrigen Gewerbebaus fort.

Einbau Gästezimmer, Netstal 08/2011

Der ungenutzer Dachstock über der Milchzentrale in Netstal wird mit dem Einbau von vier Gästezimmern und enem Aufenthaltsraum zum B&B "molkibett". Eine ideale Synergienutzung, die von der kantonalen Standortförderung daher unterstützt wurde.

Physiotherapiezentrum, Linthweg, Schwanden
03/2011 to 05/2011

Schwanden wird geprägt durch ein Miteinander von kleinteiliger Siedlungsstruktur und grossmassstäblichen Industriebauten. Teil der gewachsenen Dorfstruktur ist das direkt am Linthufer gelegene ehemalige Feuerwehrhaus (1918), welches mit seiner markanten Kreuzgiebelform dem davor befindlichen Platz Charakter und Bedeutung verleiht. Dieses Areal soll durch eine Umnutzung und Erweiterung bzw. einen Ersatzneubau in ein Phyiotherapiezentrum umgewandelt werden. Die umgebende Bergwelt, aber auch die für das Glarnerland typischen Dachformen sind Vorbild für die Auf- und Ab- Bewegung der Dachlandschaft des vorgeschlagenen Physio- Med- Therapiezentrums. Die Rückseiten gewerblicher Bauten mit ihrer feinmasstäblichen Architektur des Zufalls finden ihren Widerhall in der Gliederung der Fassade.

Gewerbebetrieb Trümpyger, Ennenda 03/2011

Das sogenannte Fabrikli oder im Volksmund auch Trümpyger genannte Gebäude stammt aus der Anfangszeit der 1828 gegründeten Zeugdruckfabrikanlage Barth.Jenny & Co (heute Daniel Jenny & Co.) Die ursprüngliche Nutzung ist nicht bekannt, vor der Sanierung wurde es als Lagergebäude benutzt. Es ist Teil einer Textilindustrie-Gesamtanlage, die im schweizerischen Inventar der schützenswerten Ortsbilder ISOS erfasst ist.
Ziel des Umbaus war es, mit möglichst einfachen Mitteln das etwas vernachlässigte Fabrikli wieder zu aktivieren und für einen Gewerbebetrieb mit kleinem Verkaufslokal nutzbar zu machen. Dafür wurde einerseits die komplette Fassade saniert und wo sinnvoll (Boden, Dach, Fenster) gedämmt. Anderseits wurden einfache Raumtrenner und sanitäre Anlagen eingebaut und das bisher nur von aussen erschlossene Dachgeschoss im Innern erschlossen. Als Reminiszenz an die Vergangenheit wurden über den neuen Türen Gläser mit sandgestrahlten Motiven von historischen Textildrucken aus eigener Produktion eingesetzt.

Wohnhaus, Büelwaid, Glarus
01/2009 to 12/2010
Fotografie Judith Stadler, Zürich

Ein Haus steht an der Schnittstelle zwischen altem und neuem Wohnquartier. Seine Ausrichtung ist zentrales Thema. Der Quergiebel ermöglicht neben den Ausblicken im Innern eine helle Weite mit wechselndem Lichteinfall. Der Essraum entwickelt sich über eine Galerie in einen giebelhohen Wohnraum mit windgeschütztem Balkon. Das Gartengeschoss bietet die Möglichkeit einer späteren Abtrennung in eine Einliegerwohung. Der ausgeflockte Holzelementbau garantiert eine optimal gedämmte Hülle (MINERGIE- Eco). Die Wohnräume sind in schlichten hellen Tönen mit Elementen in Eiche und Fichteholz gehalten.

drei Wohnhäuser, Rosenstrasse, Opfikon
02/2008 to 03/2010
Fotografie André Uster, Zürich

Umfassende Sanierung und Aufstockung von drei Wohnbauten im Minergie-Standard mit Erhalt von Grundsubstanz und dem Charakter des 50er Jahre Quartier. Überraschende neue Grundrisse und weite Balkone prägend die 19 Umbauwohnungen. Die 6 Aufstockungswohnungen sind in Leichtbauweise ausgeführt. 

Kapelle St. Jakob, Küblis 01/2010

Die katholische Kirche St. Jakob in Küblis wurde 1962 in einfacher Art in Holz gebaut. Sie ist bis heute gut gepflegt und erhalten, zeigt aber altersbedingte Abnützungserscheinungen vor allem am Dach und an der Fassade. Eine erste Abklärung zur Sanierung der Aussenhülle zeigte, dass die Struktur nicht mehr tragfähig ist. Als Sofortmassnahme wurden die tragenden Balken mit Massivholzstützen unterfangen. Die Projektskizze zeigt die Chance eines Ersatzneubaus auf.

Wohnhaus, Steinackerstrasse, Mollis
01/2009 to 09/2009
Zeitungsartikel in der SüdOstSchweiz vom 19.06.2010 zur Fertigstellung

Bauberatung und Baubegleitung für die Stiftung ProMollis bei der Sanierung des denkmalgeschützten Hauses.

Arealüberbauung, Hüttengraben, Küsnacht
06/2009 to 08/2009

Offener Projektwettbewerb für eine genossenschaftliche Wohnüberbauung nach Minergie-P-Standard im Hüttengraben, Küsnachtmit Abiyoyo Eckstein, Landschaft / Raumanzug, Bauphysik / bsp Energie, HLS / Alpha Engineers, Statik / Caretta Weidmann, Kostenplanung

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