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Die Projekte auf der Zeitachse oder in mehr Detail

Projekt Zeitdauer Beschreibung
Kindergarten Weisslingen 08/2016

Auf dem bestehenden Schulareal am Hang soll ein neuer Doppelkindergarten mit Option auf Erweiterung entstehen. Der Entwurf basiert auf dem Konzept, das ehemalige Abwartswohnhaus umzunutzen und zeitgemäss zu erweitern. Ein grosses Dach bindet Alt und Neu zusammen. Dem Vorhandenen wird Rechnung getragen und gleichzeitig werden Bezüge zu unmittelbar angrenzenden Einfamilienhäusern geschaffen.
Es entstehen drei Kindergärten mit individuellen Aussenräumen, die sich jeweils über zwei Niveaus erstrecken.
Eine grosszügige, gedeckte Vorzone bildet den Übergang zum Innenraum und ist Aussenraum bei Regen.

Alte Post, Ennenda 03/2016 Hauptfassade West · Photographie: Martin Stollenwerk

Nach der Schliessung der Poststelle von Ennenda soll das kommunal geschützte Postgebäude von 1912 (Architekt J. Schmid-Lütschg) zu einem Wohnhaus umgestaltet werden. Mit gezielten Eingriffen und passenden Materialien und Farben wird unter anderem aus dem ehemaligen Schalterraum ein grosszügiger Wohnraum, aus der Küche der Posthalterwohnung im Dachgeschoss eine zeitgenössische Nasszelle. Während den etwas mehr als 100 Jahren als Poststelle wurde der überdeckte Anbau auf der Rückseite Richtung Kanal immer wieder den aktuellen Anforderungen angepasst. Im Zuge der kompletten Fassadensanierung wurden die ursprünglichen Natursteinstützen mit ihren Bögen freigelegt und als gedeckter Aussensitzplatz neu nutzbar gemacht.

Erweiterung Alters- und Pflegeheim Letz, Näfels 02/2016 Situation
Beobachtungsturm Neeracher Riet, Höri 02/2016

Im Osten des Neeracherrieds bietet der Turm in Lärchenholz Ausblicke in die vielfältige Vogelwelt. Er ist für interessierte Personen jederzeit frei zugänglich, ein öffentliches Bauwerk. Vom Parkplatz führt ein langer Steg durch das Dickicht der Baumhecke direkt ins Innere der Kleinbaute, nur von der beobachteten Landschaftsseite her zeichnet sich die bewegte Silhouette vor der Baumgruppe ab. Nach oben führt der Weg über grosszügige Tritte der Fassade entlang die immer wieder Blicke in die Natur frei gibt. Podeste auf verschiedenen Höhen lassen auch Personengruppen verweilen und unterrichten und bieten einen gewissen Witterungsschutz. In enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmer entstand ein reiner Holzbau der trotz der einfachen, rationellen Bauweise den unterschiedlichen Anforderungen gerecht wird.

Wohnen und Arbeiten, Stahlgiesserei, Schaffhausen
08/2013 to 12/2015
Visualisierung dunedin arts

Innerhalb der Planungsziele, die durch den bewilligten Quartierplan formuliert wurden, soll im ehemaligen Werk 1 der GF ein attraktiver, öffentlich zugänglicher, neuer Stadtteil zum Wohnen und Arbeiten entstehen, der den Grundstein für die zukünftige Entwicklung im Mühletal legt.
Es ist über alle Bauphasen in rund 390 Wohnungen Wohnraum für rund 800 Menschen geplant. Rund 280 Wohnungen befinden sich in der Wohnzeile Ost, 70 im Kopfbaufeld Nord, 40 im westlichen Trakt. Schwergewicht liegt auf den flexibel nutzbaren 3.5-Zimmer- Wohnungen, welche rund 45% des Wohnungsmixes ausmachen. Eine ausgewogene Mischung von 1.5-Zimmer-Wohnungen bis 5.5-Zimmer-Wohungen innerhalb der Gebäude und über die Bauphasen ist gewährleistet.
Für das Wohnen sind rund 42’800m2 BGF vorgesehen. Dies entspricht 73% der vorgesehenen Gesamtnutzungen (maximal zulässig nach QP sind 80% Wohnanteile). 15’900m2 BGF werden für Gewerbe / Dienstleistung und öffentliche Flächen benötigt. Die 7300m2 BGF Gewerbe- / Dienstleistungsflächen bieten einen Arbeitsort für rund 500 Personen oder Potential für den Bewohnern dienenden Nutzungen (Kinderbetreuung, Läden, Gastro).
Weitere Flächen werden vom öffentlich zugänglichen Stadtgarten / der Haupthalle mit ihren imposanten Massen von 300m Länge x 24m Breite beansprucht, von der bestehenden Eventhalle (4200m2), von der vorerst leer gelassenen Querhalle/ Aktionshalle (1600m2) und von den umliegenden Umgebungsfl ächen, wie dem Südportal und dem Durachplatz im Kopfbaufeld Nord. Es sind rund 480 Auto- Parkplätze (15% davon als Kurzzeitparkplätze im Freien) und rund 1020 Velo- Parkplätze geplant.

Schulhaus Azmoos 11/2015

Das differenzierte Volumen reagiert auf die örtliche Situation und die innere Organisation. Es schafft gedeckte Vorzonen, eine grosse Terrasse für Kindergarten, Schule und die Aula und überführt das grosse Volumen in die umgebende Kleinteiligkeit. Die mehrgeschossige Form minimiert die Grund- und Oberfläche und schafft ein kompaktes, prägnantes Schulhaus.

Wohnhaus, Im Chauf, Sool
06/2011 to 08/2015

 Neubau eines Atelierhauses in Mischbauweise für eine Glarner Malerin. In Nord-Südrichtung verlaufende Mauerscheiben aus wärmespeicherndem Zweischalenmauerwerk mit dazwischen gespannten Holzelementen bilden Raum. Unter dem ansteigenden Dach mit Sonnenkollektoren öffnet sich der Innenraum zum überhohen Wohn- und Essbereich, im Zentrum des Hauses der Ofen. 

Wohnhaus, Spielhof, Glarus
08/2014 to 07/2015
Fotografie Judith Stadler

Gezielte An- und Einbauten, Farbe und Licht schaffen Stimmung und setzen Akzente. Das Gebäude ist Teil eines denkmalgeschützten Ensembles, nach dem Brand von 1861 in einheitlicher Bauweise neu aufgebaut mit Brunnen strassenseitig. Ein Balkonanbau vor der neuen Küche in filigraner Stahlkonstruktion, orientiert sich an historischen Vorbildern, ist aber modern ausformuliert. Der rückwärtige Garten wurde komplett original erhalten.

Wohnhaus, Im Wyden, Schwanden
01/2012 to 07/2015
Photographie: Judith Stadler

In einer heterogenen Gewerbe-Umgebung ersetzt der Neubau eine Arbeiterunterkunft. Am Rand von Schwanden gelegen, profitiert das Haus von der Lage an der Linth und von einer unverbaubaren Postkartenaussicht. Das Volumen schafft mit der facettierten Abwicklung Richtung Süden ideale Besonnungsverhältnisse für alle zehn Wohnungen. Das Zweischalenmauerwerk ist grob verputzt, mit Klinker-Brüstungen und Stürzen akzentuiert. Im Inneren werden Wände in lasiertem Sichtbeton belassen. 

Zollhaus, Zürich
08/2014 to 12/2014

Der Wettbewerbsbeitrag thematisiert die verkehrsintensive Lage zwischen Bahntrassée, Langstrassenunterführung und Zollstrasse mit einem Gebäude, welches über seine Erschliessungszonen die verschiedenene Nutzungen und Lebenszonen vielfältig miteinander verknüpft. 

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